Altweibersommer

Es wird langsam Herbst, und die Freibäder machen leider schon wieder für den Winter dicht. Selbst wenn es noch einmal ein richtig heißer Spätsommertag wird, geht dennoch kaum noch jemand ins Freibad. Genau dann liebe ich es, ins Schwimmbad zu gehen. Dann habe ich die Bahnen im Schwimmerbecken und den Sprungturm fast für mich alleine. Das genieße ich immer, wenn ich nicht von Kindergeschrei und lärmenden Familien umgeben bin. Ich bin zwar gerade mal erst 26, und man könnte also sagen, dass die Kinder mir im Alter näher sind als manchen alten Frauen, die schwimmen gehen und sich dann über Kindergeschrei und Spritzen und so etwas aufregen.

Aber irgendwie kann ich das genauso wenig leiden wie reife Damen, die zum Plauschen ins Schwimmbad kommen. Mit denen fühle ich mich viel mehr verbunden. Besonders gilt das für eine der reifen Ladys. Irgendwie muss ich eine Schwäche für reife Frauen haben. Wo andere Männer in meinem Alter auf die Teenies in ihren knappen Bikinis schielen, schaue ich mir lieber die alles andere als perfekten reifen Körper der Frauen ab 40 im Badeanzug an. Besonders ist mir da eine aufgefallen, die ähnlich wie ich die letzten schönen Tage im Sommer, die man ja auch Altweibersommer nennt, im Freibad verbringt, um in aller Ruhe im Freien zu schwimmen. Und sie schwimmt noch mit einer Kraft und Energie, dass sie wirklich sogar beinahe mit mir mithalten kann. Neulich habe ich mich nach meinem Schwimmpensum einfach mal auf den Rand des Waschbeckens gesetzt und ihr zugesehen.

Vielleicht war sie früher mal Sportlerin; jedenfalls ist sie auch heute, und ich schätzte sie auf gut über 40, wenn nicht sogar in der Nähe der 50, von ihrem Körper her, obwohl sie den in einem schicken dunkelgrünen Badeanzug gut verpackte, noch richtig fit und absolut hervorragend in Form, wie ich sehen konnte. Auf einmal stellte ich fest, dass ich speziell an diese reife Frau - ihren Namen weiß ich ja leider nicht - öfter auch dann denken musste, wenn ich gar nicht im Schwimmbad war und sie überhaupt nicht sehen konnte. Das gab mir den Mut, an einem der letzten Tage im Altweibersommer im Freibad auf sie zu zu schwimmen und sie zu fragen, ob sie denn auch im Hallenbad zu finden sei, wenn das Freibad ganz dicht machte. Sie lächelte sehr charmant - und meinte, das würde ich dann ja sehen. Ich war etwas enttäuscht, denn das war ja eine richtige Abfuhr gewesen. Offensichtlich wollte die reife Dame mit mir nichts zu tun haben.

Doch dann bewies sie mir, dass ich mich da geirrt hatte. Ich hatte mich gerade aus dem Becken geschwungen, nachdem ich meine Strecke geschwommen war, und machte mich auf in Richtung der Herrenduschen. Dort hatte ich mich gerade überall eingeseift und stand, mit dem Gesicht zur Wand und die Augen geschlossen, da, da hörte ich die Tür der Sammeldusche aufgehen. Dabei dachte ich mir jedoch gar nichts, denn das ist ja nun einmal ganz normal, dass da außer mir noch andere Männer duschen wollten. Doch auf einmal legten sich zwei Hände gegen meinen nackten, seifigen Rücken, und glitten daran entlang nach unten, bis auf meine ebenfalls mit Seifenschaum bedeckten Arschbacken. Ich erstarrte sofort. Ich konnte es ja fühlen, dass dies keine Männerhände waren, die jetzt meinen Hintern streichelten und dann zwischen meinen Oberschenkeln verschwanden, die ich entgegenkommenderweise noch ein bisschen spreizte, indem ich die Füße weiter außen platzierte. Nein, die stammten eindeutig von einer Frau!

Von hinten näherten die Hände sich meinen Eiern, griffen einmal kräftig zu, dass ich beinahe aufgeschrien hätte, und legten sich dann sehr gekonnt um meinen Schwanz; so, als ob sie genau wüssten, was sie tun. Ich versuchte krampfhaft, mir den Schaum aus den Augen zu spülen. Als das Wasser ausging, tastete ich blind nach dem Knopf und stellte es gleich wieder an. Endlich war es mir gelungen, die Augen wieder öffnen zu können, ohne dass sie vor Schaum am Brennen waren. Ich wollte mich umdrehen, doch eine zweite Hand griff mir in die nassen Haare und hielt meinen Kopf sehr energisch nach vorne gerichtet. Ich verstand. Wenn ich wollte, dass die Hand unten weiter machte, die mittlerweile einen sehr aufpeitschenden Wichsrhythmus gefunden hatte, dann durfte ich mich nicht umdrehen, durfte nicht sehen, wer es war, der mir den Schwanz wichste.

Auf den Deal wollte ich mich doch gerne einlassen. Nur kurz dachte ich daran, was wäre, wenn jetzt auf einmal jemand in die Sammeldusche käme, aber ich beruhigte mich schnell wieder. Schließlich waren außer mir kaum Männer da. Und so stand ich da, den Kopf und die Augen starr nach vorne gerichtet, und ließ mich von hinten wichsen. Als ich abspritzte, endete gerade wieder der Wasserschwall. Instinktiv griff ich nach dem Knopf, stellte das Wasser wieder an, und in diesem Augenblick verschwand mein kleiner Wichsengel blitzschnell. Als ich mich umdrehte, konnte ich gerade noch ein bisschen dunkelgrün in der Tür verschwinden sehen. Ob das wohl wirklich diese reife Dame im dunkelgrünen Badeanzug war, die es mir da gerade unter der Dusche besorgt hatte? Nun, zum Altweibersommer würde es ja passen …