Im Schwimmbad

Ich konnte meine Augen nicht von dem Anblick lösen, der sich mir auf der benachbarten Decke im Schwimmbad bot. Dort sonnte sich völlig unbekümmert von allen Blicken, die sie trafen, und zwar nicht nur von mir, eine Frau. Wenn ich euch sage, dass für sie im Schwimmbad die Bezeichnung als Walfisch als Assoziation nicht allzu abwegig war, wisst ihr sicherlich auch, was das Herausragende an ihr war. Es ragte tatsächlich etwas heraus bei ihr - und zwar ein Fleischberg am anderen, so wie sie da auf dem Bauch auf ihrem bunten Strandtuch lag. Von ihren absolut gewaltigen Arschbacken, eingezwängt in ein dunkelblaues Bikinihöschen, das genügend Stoff für ein Kleide in Normalgröße geliefert hätte, war jede so dick und fett und rund, dass sie bei anderen Frauen als ganzer Arsch durchgegangen wäre. Ihre Schenkel waren so massig, dass sie an Elefantenbeine erinnerten. Auf ein schmales Strandlaken hätte die dicke Frau nie gepasst; sie hatte zwei nebeneinander ausgebreitet und nutzte mit ihrem fetten Leib jeden Zentimeter davon aus.

Ich hätte es nicht genau sagen können, weshalb ich meine Blicke nicht von dieser fetten Frau lassen konnte. Eigentlich stehe ich nicht auf dicke Frauen, und dieses Rubensweib besaß auch nicht die irgendwie doch erotische Ausstrahlung so vieler fetter Weiber, deren Schönheit zwar in Speckröllchen versinkt, aber trotzdem noch erkennbar ist, sondern sie war wirklich einfach nur dick und fett. Und ich konnte nicht wegsehen. Nachdem sie eine Weile auf dem Bauch gelegen hatte - das war schon der Fall gewesen, als ich im Schwimmbad eingetroffen war und mehr oder weniger zufällig neben ihr gelandet war -, wälzte sie sich auf einmal schwerfällig herum. Nun konnte ich ihr Gesicht sehen, das doch recht hübsch war, wie ich zugeben musste. Vor allem aber konnte ich jetzt noch etwas anderes sehen. Da war zum einen ihr fetter, faltiger Bauch, der sich über ihr rundete, als ob sie im achten Monat schwanger wäre, und da waren ihre Titten, die mit diesem riesigen Bauch um die Wette in die Höhe ragten.

Das waren wirklich so massige Möpse, wie ich sie vorher noch nie gesehen hatte. Das Bikini-Oberteil, das diese Monstertitten verhüllte, musste selbst geschneidert sein. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es so riesige Oberteile irgendwo fertig zu kaufen gab. Auf der einen Seite war ich von der geradezu obszön fetten Lady natürlich abgestoßen, aber auf der anderen faszinierte sie mich auch. Zum Glück konnte ich ihr unter meiner verspiegelten Sonnenbrille ungestraft auf die Titten starren, ohne dass sie es bemerken konnte, wohin ich wirklich gerade schaute. Als sie sich aufsetzte, geriet das Fett ihres Körpers ins Schwabbeln, und ihre Riesentitten hingen im dunkelblauen Stoff nach unten wie schwere Säcke. Mit den Händen griff sie sich nach hinten auf den Rücken, löste den Verschluss - und auf einmal nahm sie das Oberteil ab und hockte da mit nackten Titten. Es nahm mir den Atem, was ich da sah. Riesige runde Dinge, melonenartig aufgebläht, hingen da über ihrem Bauch. Ganz ungeniert holte sie sich Sonnencreme auf die Hand und verteilte sie auf ihrem Riesenbusen.

Den schüttelte sie dabei hin und her, dass es nur so klatschte und flatschte, bevor sie sich mit nackten Riesen Titten wieder auf den Rücken legte. So unästhetisch das alles auch aussah - in mir löste es etwas Erstaunliches aus: Ich wurde geil. Um mich abzukühlen, ging ich erst mal ins Wasser. Ein Ständer im Schwimmbad ist immer etwas Peinliches, auch wenn ich diese weiten Badehosen liebe, die ihn hervorragend verbergen, und nichts hilft dagegen besser als kaltes Wasser. Als ich tropfnass und durchgekühlt wieder an meinen Platz kam, hatte ich mich gefangen. Es gab auch nichts mehr zu sehen, denn die fette Frau war fort. Dafür lag auf meiner Decke ein Zettel. "Ich habe gesehen, wie du mich angestarrt hast. Wenn du mehr als nur schauen willst - ruf mich an", stand auf dem Zettel, gefolgt von einer Telefonnummer. Ich wollte den Zettel eigentlich sofort wegwerfen, aber dann behielt ich ihn doch. Und wenige Tage später, ich hatte mir gerade ein paar Bier hinter die Binde gegossen, fiel er mir in die Finger; und ich hatte den Mut, die Telefonnummer zu wählen.

Das fette Girl, das übrigens Doris hieß, war gar nicht verwundert, von mir zu hören. Sie konnte sich auch genau an mich erinnern und lud mich sofort zu sich ein. Wäre ich nicht schon halb beschwipst gewesen, hätte ich das sicher nicht gemacht - aber so nahm ich ihre Einladung an und besuchte sie gleich. Als ich ihr gegenüberstand, ihr dicker, unförmiger Leib in eine Art Kittel gehüllt, der ein gutes Zweimannzelt abgegeben hätte, ging es mir wieder genauso wie im Freibad; ich war einerseits abgestoßen, und andererseits erregt. Ich habe keine Ahnung, welche der beiden Stimmungen die Oberhand behalten hätte, wenn mir Doris nicht die Entscheidung abgenommen hätte, ob ich sie anmache oder nicht. Sie nahm das mit dem Anmachen nämlich selbst in die Hand. Wenige Minuten später lag ich auf dem Boden, belagert von ihrem fetten Körper, mit offener Hose und einem Schwanz, der da irgendwo in diesem massigen Fleischberg drin steckte. Es war der seltsamste Fick, den ich je erlebt habe, japsend unter einer so fetten Frau liegend. Der schlechteste Fick war es allerdings nicht …