Marie

Als ich das erste Mal auf diese Plattform im Internet traf, wo sich Katzenliebhaber miteinander austauschten, war ich sehr besorgt um meine eigene Katze, Susi. Sie schien mir krank, und weil Wochenende war und der Tierarzt geschlossen hatte, hoffte ich, von anderen Katzenliebhabern vielleicht ein paar Tipps erhalten zu können. Eine gewisse "Mari_cat" konnte mir dann tatsächlich weiterhelfen. Ich will euch jetzt mit den Einzelheiten nicht langweilen, denn das soll ja schließlich eine erotische Geschichte werden und keine Katzengeschichte.

Aus ihrem Nickname mit dem "Mari(e)" vorne hätte ich alleine schon geschlossen, dass ich es hier mit einer Frau zu tun hatte. Sie sagte dann auch, ihr richtiger Name sei Marie. Den letzten Anstoß für diese geschlechterbedingte Einschätzung allerdings gab etwas anderes, und zwar das Bild, was sie eingestellt hatte. Ja, das war ganz eindeutig und unverkennbar eine Sie, die dort auf dem Foto zu sehen war; jedenfalls dachte ich das. Sie hatte zwar recht kurze Haare, aber trotzdem wirkte ihr Gesicht, das recht stark geschminkt war, doch relativ weiblich. Besonders die Lippen waren sehr volle, die Unterlippe sogar noch voller, und schön geschwungen. Nicht dass ich mir jetzt sehr viele Gedanken über das Geschlecht von Mari_cat gemacht hätte; irgendwie war es mir einfach klar, sie war eine Frau, und damit war für mich der Keks einfach gegessen.

Nachdem sie mir so prima weitergeholfen und ich mich überschwänglich bedankt hatte, blieben wir in Kontakt. Dutzende an Mails schrieben wir uns manchmal am Tag; wir wurden richtig gute Freundinnen. Für mich war es zwar eine Freundschaft, allerdings eine reine Online Freundschaft, aber irgendwann schlug Marie vor, dass wir uns mal treffen sollten. Sie wollte auch zu mir kommen, und weil ich zugegeben auch schon recht neugierig auf sie war, lud ich sie dann tatsächlich irgendwann zu mir ein für ein Wochenende.

Weil sie eine Frau war, hatte ich auch keine Bedenken, dass sie zu mir kommen würde; bei einem Mann hätte ich das anders gesehen. Marie kam, wir begrüßten uns. Dabei umarmte ich sie spontan, weil ich einfach Lust dazu hatte; obwohl es mich zunächst schon ein bisschen abgeschreckt hatte, dass sie so groß war, etliche Zentimeter größer als ich. Bei dieser Umarmung fiel mir auf, dass sie sich verdammt steif machte. Um ihren scheinbaren Widerstand zu überwinden, den ich für simple Schüchternheit hielt, presste ich mich einfach noch enger an sie. Und dann war ich es, die sich auf einmal ganz steif machte; und zwar, weil ich an einer Stelle etwas Steifes bemerkt hatte, wo bei Frauen da eigentlich überhaupt nichts von dieser Beschaffenheit hingehörte!

Zuerst einmal war ich einfach nur wahnsinnig verwirrt und durcheinander und rührte mich nicht. Und nun war es auf einmal Marie, die ihre Arme um mich legte und sich an mich presste. Ich wollte mich dagegen wehren, doch dazu war ich zu schwach. Plötzlich merkte ich jetzt auch, wie stark Marie eigentlich war. Unter den Ärmeln ihrer azurblauen Satinbluse, die ziemlich weit geschnitten war, verbargen sich echte Muskeln. In mir herrschte der totale Aufruhr. Ich war abgestoßen und angezogen zugleich, ich war empört, fühlte mich hinters Licht geführt - und doch war da auch etwas, das prickelte, das meinen Körper entlang lief und die kleinen Härchen auf meiner Haut zum Aufstellen brachte.

In diesem Augenblick hätte ich keinerlei Entscheidungen treffen können. Zum Glück musste ich das auch nicht. Marie übernahm einfach die Führung. Sie führte mich in mein Schlafzimmer; an ihrem Arm stolperte ich den kleinen Flur entlang. Mit unendlicher Zärtlichkeit brachte sie mich zum Bett, küsste mich, als ich lag, auf den Mund, auf den Hals, auf die Spitzen meiner Brüste, die unter dem dünnen T-Shirts aufragten. Dann erhob sie sich vom Bett, stellte sich daneben auf. Ich hob den Kopf, sah zu ihr hoch. Sie griff mit beiden Händen nach hinten, ein Reißverschluss surrte. Der schwarze Leinenrock, den sie trug, raschelte zu Boden. Als nächstes knöpfte sie die Bluse auf, ließ sie herunter flattern.

Darunter trug sie einen champagnerfarbenen seidenen Unterrock mit Spaghettiträgern, durch den ein BH aus schwarzer Spitze hindurch schimmerte. Diesen BH und das passende Höschen, ein ziemlich umfangreiches Teil, das sich fest um die Hüften schloss und fast zur Taille reichte, bekam ich pur zu sehen, nachdem sie auch den Unterrock ausgezogen hatte. Noch mehr fasziniert war ich allerdings von dem schwarzen Strumpfgürtel mit vier Strapsen, der sich über dem Slip befand. Die Strapse hielten schwarze Nylonstrümpfe. Marie schlüpfte aus ihren halbhohen Pumps, wiegte sich, drehte sich. Es war das erste Mal, dass mich ein - scheinbar - weiblicher Körper erregte. Und erregt war ich; ich spürte es in mein Höschen tropfen, mein Herz wummerte, ich atmete flach und schnell.

Sie wiegte sich in den Hüften, drehte sich, ließ mich die aufregenden Dessous bewundern. Dann drehte sie mir den Rücken zu. Ich sah, wie ihre Hände den Verschluss des BH öffneten. Der BH fiel ebenfalls zu Boden; er klatschte richtig auf, ich richtete mich weiter auf und schaute hinunter; in den Körbchen ruhten Polster, geformt wie Brüste, die wabbelten wie Wackelpudding. Marie drehte sich um, zeigte mir einen flachen, allerdings komplett unbehaarten Brustkorb. Als nächstes knöpfte sie die Strapse ab, rollte die Nylonstrümpfe herunter. Auch die Beine waren unbehaart und sehr wohlgeformt.

Wenn ich auch, jetzt, wo ich näher hinschaute, die doch eher männliche Form erkennen konnte. Anschließend nahm sie den Strumpfgürtel ab - und legte sich neben mich aufs Bett. Zu diesem Zeitpunkt empfand ich sie schon als Mann; nur ihr geschminktes Gesicht wirkte noch immer ein wenig weiblich. Sie streichelte mich, zog mich dabei langsam aus. Ich half willig, aber meine Gedanken konzentrierten sich auf einen ganz bestimmten Punkt. Ihr Schritt war es, der mich komplett faszinierte, und endlich konnte ich nicht länger widerstehen. Ich streckte die Hand aus, berührte die glatte schwarze Oberfläche, und fühlte darunter etwas, auf das ich auf einmal eine so wahnsinnige Lust bekam, dass mich nichts mehr hielt.

Ich kam hoch, drückte Marie aufs Bett herunter, schwang mich über ihre nackten Oberschenkel, die sich glatt anfühlten unter meinen Pobacken. Ich massierte die Beule, beobachtete, wie sich darunter etwas bewegte. Um ihr diesen sehr stabilen und festen Slip auszuziehen, musste ich meine gesamte Kraft aufbieten, denn der saß wirklich sehr fest und eng. Doch dann war es endlich so weit - und direkt unter mir ragte ein Schwanz hervor, hart und dick, wenn auch nicht allzu lang. Ich beugte mich darüber, leckte über die Spitze. Marie hob mir ihr Becken entgegen. Ich öffnete den Mund, ließ ihren Schwanz eindringen.

Allzu lange durfte ich den allerdings nicht genießen, denn schon kam Marie hoch, und gegen ihre Kraft war ich machtlos. Sie presste mich herab, glitt zwischen meine Beine und schenkte mir den schönsten Cunnilingus, den ich bis dahin jemals erlebt hatte. Danach füllte sie meine pochende, weiche, nasse Höhle noch mit ihrem harten Schwanz, um den ich fest meine Scheidenmuskeln schloss, und brachte mich mit harten Bewegungen ein zweites Mal zum Kommen. Es war verwirrend, denn ich spürte in mir ihre Männlichkeit, doch wenn ich aufsah, blickte ich in ein noch immer weibliches Gesicht mit Make-up, die blau geschminkten Augenlider vor Wollust fest geschlossen; und es war ungeheuer lustvoll.

"Wieso nennst du dich eigentlich Marie?", fragte ich irgendwann träge, befriedigt, aus einem unendlichen Wohlgefühl heraus. "Und wie heißt du wirklich?" "Ich heiße wirklich Marie", meinte er lachend, "oder genauer gesagt Maria; Christoph Maria nämlich." Was für ein passender Name, fand ich schon in diesem Augenblick. Er ist wirklich Christoph und Marie zugleich; eine sehr gute Freundin, inzwischen nicht nur virtuell, sondern auch real, und gleichzeitig mein Liebhaber.

Wir sehen uns nahezu jede Woche, und ich finde es zwar noch immer etwas ungewöhnlich, einen Transvestiten als Freund zu haben, aber irgendwie gefällt es mir auch. Kochen kann Christoph/Marie übrigens auch; und zwar sehr gut. Fast so gut, wie er mich sexuell befriedigen kann; das konnte ich gleich am ersten Tag schon feststellen!