Nadelspiele

Als ich Juliane kennenlernte, trug sie ein Krankenschwestern Outfit, obwohl sie gar keine Krankenschwester ist und war. Es war einfach die Uniform, zu der sie sich für die Kostümparty bei meinem Freund Carsten entschlossen hatte. Ich war sicherlich nicht der Einzige, der Juliane gegenüber an diesem Abend den Witz mit den Doktorspielen gemacht hat. Ich habe es sogar selbst gehört, wie mindestens noch ein anderer Mann sie fragte, ob sie als Krankenschwester denn auch zu Doktorspielen bereit sei.

Ich weiß aber, dass ich der einzige Mann an diesem Abend war, dem sie diesen Wunsch mit den Doktorspielen erfüllt hat. Als es soweit war, wusste ich allerdings schon nicht mehr, ob ich mich über die Tatsache freuen sollte, dass sie mich so direkt beim Wort genommen hatte … Irgendwie verstanden wir uns auf Anhieb ganz hervorragend. Sie hatte mir meinen dummen Anmach-Spruch schnell verziehen, und wir tanzten miteinander und unterhielten uns, und zwar sehr ausgiebig. Und irgendwie ergab es sich fast wie von selbst, dass wir, als wir uns verabschiedeten, ein neues Treffen ausmachten.

Am liebsten hätte ich sie ja noch am gleichen Abend ins Bett gezerrt, aber man darf da als Mann nicht zu sehr drängeln bei den Frauen, sonst hat man gleich verloren. Deshalb genügte es mir, ein Date mit ihr zu haben. Das hätten viele andere Männer an dem Abend auch gerne gehabt, ein Date mit ihr ... Juliane ist auch wirklich hübsch. Sie ist nicht sehr groß, sehr schlank, fast jungenhaft, mit einer recht geraden Figur ohne viel Taille und ohne viel Hüften. Ihre Titten sind ebenfalls recht klein, aber sehr schön straff und rund. Und wenn sie ihre langen rötlichen Haare herab lässt, bedecken die fast die Titten, so weit reichen sie herab. Außerdem hat sie schöne lange Beine.

Bei unserem Date trug Juliane wieder eine Krankenschwestern Uniform; nur war es diesmal keine normale Uniform, sondern ein extrem erotisches Outfit aus weißem Lack, mit einem ganz tiefen Ausschnitt oben, dann an den Seiten in Höhe der Taille herausgeschnittenem Material, sodass die nackte Haut hindurch schimmerte (das gab ihr wenigstens optisch den Anschein einer Taille), und so kurz, dass ich sehen konnte, sie trug weiße Strapse darunter. Sie sah so total sexy aus, es war mir fast peinlich, mit ihr in der Öffentlichkeit gesehen zu werden. Jeder starrte sie an; Männer wie Frauen. Mich trafen viele mitleidige Blicke; zumal sie sich zunächst benahm, als sei ich gar nicht da.

Sie ging mir voraus zu einem Tisch, setzte sich, betrachtete die Anwesenden und ignorierte mich nahezu. Ich vermutete, dass sie ihre Wirkung auf die Leute überprüfte, und fühlte mich ganz heiß und verlegen. Doch dann auf einmal wandte sie sich plötzlich voll mir zu. "Und was willst du jetzt von mir?", fragte sie mich ganz direkt. "Willst du normalen Sex? Oder willst du Kliniksex?" Solch deutliche Worte war ich von Frauen nicht gewohnt. Ich war ganz baff. Und dann war es auch noch so, natürlich hatte ich mir, wie wahrscheinlich viele Leute, schon öfter mal vorgestellt, wie geil das wäre, mich mal ein bisschen beim Klinikfetisch umzusehen. Aber wollte ich das wirklich auch real erleben?

Juliane schien etwas vom Kliniksex zu verstehen; sonst würde sie nicht so provozierend als Krankenschwester herumlaufen. Das war meine Chance auf geile Doktorspiele. Aber wie gesagt – wollte ich das wirklich? Ihr Gesicht nahm einen etwas mitleidigen und herablassenden Ausdruck an. "Wusste ich's doch, dass du kneifst, wenn es zur Sache geht", sagte sie. Das stach, diese Bemerkung. Und sie forderte mich damit heraus. "Quatsch!", meinte ich gespielt selbstsicher. "Ich hab schon Lust auf Doktorspiele. Aber ich weiß nicht, ob du auch so ganz harte Sachen machst."

Welcher Teufel hatte mich da bloß geritten? Ich bereute diese vorwitzigen Worte, da waren sie noch nicht mal ganz ausgesprochen. Warum sagte ich ihr nicht offen, dass ich davon keine Ahnung hatte? Sie runzelte die Stirn. "So einer bist du also – du stehst auf Hardcore Fetischsex", meinte sie verwundert. "Kein Problem – komm einfach mit, und du kriegst, was du willst." Da hatte ich den Salat! Das war die Rache dafür, so geprahlt zu haben, statt meine Unerfahrenheit zuzugeben! Zurück konnte ich nun ja nicht mehr; ich kam einfach mit. Der Anblick ihrer Schwesternuniform, den ich vorhin noch so geil gefunden hatte, löste jetzt eher Magendrücken bei mir aus.

Als wir in ihrer Wohnung waren, zitterte ich vor Nervosität. Ich musste mich ausziehen und in einen Kittel schlüpfen, der wirklich aussah wie ein Patientenkittel. Sie blieb, wie sie war. Und dann lag ich auf dem Bett, in dem komischen Kittel, der hinten nur von einem Band im Nacken gehalten wurde. Mein Blick fiel auf ein kleines Rolltischchen, auf dem sie ein paar Dinge vorbereitet hatte, während ich am Ausziehen gewesen war. Mir wurde übel. Da lagen jede Menge Kanülen in steriler Einwegverpackung. Und noch andere Sachen, die aber auch nicht viel angenehmer wirkten als diese Kanülen, die Nadeln.

Offensichtlich plante sie Nadelspiele. Die hatten mich nie gereizt! Spätestens jetzt hätte ich zugeben müssen, ein Anfänger beim Kliniksex zu sein. Aber mir fehlte der Mut, mein Prahlen einzugestehen. Ich beschloss, die Zähne zusammen zu beißen. Und am besten auch gleich die Augen zu schließen. Reglos lag ich da, hörte, wie sie in Gummihandschuhe schlüpfte, diese lang zog und dann zurückschnellen ließ. Plötzlich schob sie meinen Kittel hoch, und ich spürte etwas kühl und nass an meinem Schwanz. Ich blickte kurz durch die halb geschlossenen Lider. Offensichtlich desinfizierte sie ihn gerade. Ich schloss die Augen wieder. Packungen wurden aufgerissen. Und dann berührte sie meinen Schwanz wieder mit den Gummihandschuhen – und auf einmal war da ein stechender, wilder, starker Schmerz. Ich hätte am liebsten gebrüllt, biss mir auf die Zunge, um nicht schwach zu werden.

Der stechende Schmerz wiederholte sich, und noch bevor er jeweils zu einem dumpfen Pochen abebben konnte, kam ein neuer hinzu. Sie lachte; es klang gar nicht nett. Ich wagte es nicht aufzusehen, presste die Augen zu, dachte an gar nichts und hoffte einfach nur auf ein baldiges Ende. Der Schmerz außen an meinem Schwanz und der innere Schmerz, die Scham über meine eigene Feigheit, die mich in diese Situation gebracht hatte, die ebenso unangenehm wie peinlich war, folterten mich. Es war die Hölle! Immerhin scheint sich der menschliche Körper an sehr viel gewöhnen zu können. Irgendwann verkraftete ich den Schmerz an meinem Schwanz recht gut, da quälte mich der Ärger über mich selbst schon mehr. Und dann war es plötzlich vorbei, gerade als ich begonnen hatte, mich zwar nicht wohl zu fühlen, aber doch wenigstens weniger gefoltert. "So, fertig", sagte Juliane triumphierend und klatschte in die Hände, was wegen der Gummihandschuhe etwas dumpf klang. "Willst du mal sehen?", fragte sie mich dann.

Mir war so schwach zumute, dass ich fast fürchtete, ohnmächtig zu werden. Aber wenn es mir bisher gelungen war, einen auf cool, zu machen, konnte ich das ja auch jetzt fortsetzen, wo alles überstanden war. Ich hob den Kopf, schaute – und erschrak bis ins Mark. Mein Schwanz, schlaff und runzlig, war vorne zugenäht! Sie hatte mir die Vorhaut über der Eichel vorne fest zusammengenäht mit ihrem chirurgischen Besteck! Ich stöhnte leise, und jetzt war mir richtig schlecht. Kraftlos ließ ich mich zurückfallen. "Hätte ich gar nicht gedacht, dass du das so ruhig durchhältst!", meinte sie, und Anerkennung schwang in ihrer Stimme mit. "Du scheinst tatsächlich eher so ein Hardcore Typ zu sein. Das machte mich ja nun doch wieder stolz. Ich hatte es geschafft – ich hatte sie erfolgreich getäuscht! Trotzdem war ich froh, als sie die Doktorspiele extrem für beendet erklärte, nachdem sie vorher immerhin auch die Naht an meinem Schwanz wieder aufgetrennt hatte, mit einer spitzen Schere, bei deren Anblick mir ganz anders wurde. Anschließend hat sie mir noch sehr ausgiebig den wunden Schwanz geblasen, der in ihrem weichen, feuchten, warmen Mund auch schnell wieder groß und hart wurde. So wurde es doch noch ein geiler Abend. Aber ich werde nie wieder mit Fähigkeiten prahlen, die ich nicht besitze!