Natursekt Sklave

Ich bin devot, und das war ich auch schon immer. Was ich allerdings noch nicht immer war, das ist ein Natursekt Sklave. Dazu hat mich erst meine heutige Herrin gemacht. Als ich Marina kennenlernte, hätte ich nie gedacht, dass ich es bei ihr mit einer dominanten Frau zu tun hatte; sie wirkte so sanft und lieb. Deshalb habe ich sie zunächst gar nicht so richtig beachtet. Nicht dass sie nicht hübsch wäre; das ist sie, und zwar sehr sogar, mit ihren langen brünetten Haaren, die in der Sonne wunderschön rötlich glänzen, und eine gute Figur hat sie auch.

Aber devote Männer achten, wenn sie sich die Frauen betrachten, eben mehr auf andere Dinge, wie die Ausstrahlung einer gewissen Dominanz. Die Marina nicht zu besitzen schien. Wenigstens dachte ich das. Sie schien mir auch ganz einfach ein bisschen zu jung zu sein; sie ist etliche Jahre jünger als ich. Aber wenn jemals auf eine Frau das Bild vom Wolf im Schafspelz gepasst hat, oder vielmehr das einer grausamen Domina in der Maske eines lieben Mädchens, dann ist das Marina. Und das sollte ich auch bald merken. Wir hatten uns bei der Party einer gemeinsamen Freundin getroffen. Unterhalten hatten wir uns nicht viel. Umso überraschter war ich, als ich an einem der nächsten Tage einen Anruf von Marina erhielt, der ich nicht einmal meine Telefonnummer gegeben hatte. Die hatte sie von der Gastgeberin bekommen. Sie hätte sich die bei der Party anwesenden Männer auf der Suche nach einer ganz bestimmten Eigenschaft sehr genau angesehen, erklärte mir Marina gleich ganz direkt, ohne mich mit irgendwelchem Smalltalk darauf vorzubereiten, vielleicht erst einmal über das Wetter zu reden oder wenigstens über die Party, und ich sei einer der Kandidaten, die ihren Anforderungen entsprochen hätten.

Ich war mir gar nicht bewusst, dass ich mich bei ihr für irgendetwas beworben hätte. Sie machte es ja ein bisschen geheimnisvoll und verriet mir nicht, wofür sie diese Kandidaten ausgewählt hatte. Denken konnte ich es mir natürlich trotzdem. Wenn eine Frau sich die Mühe machte, einen Mann anzurufen, dann wollte sie etwas von ihm. Mein erster Gedanke war die mitleidvolle Überlegung, dass da ein Single Girl ganz verzweifelt auf Partnersuche war und am Tag nach einer Party alle Single Männer anrief, die anwesend waren, um sie anzubaggern. Wie sehr ich mich darin irrte, sollte ich erst später erfahren. Ich wollte das Girl am Telefon nun auch nicht gleich vor den Kopf stoßen und hielt mich mit einem spöttischen Kommentar zurück. Auch als sie dann einfach nur sagte, wenn ich Interesse an der Stelle hätte - ohne dass sie diese Stelle irgendwie näher definierte -, sollte ich abends um acht Uhr zu ihr in die Wohnung kommen, die Adresse nannte sie mir, erklärte ich ihr nicht, sie könne mir mal im Mondschein begegnen. Zwar hätte ich dann doch beinahe eine spitze Bemerkung gemacht, aber ich dachte mir, ich sollte lieber höflich bleiben und dann nur einfach nicht hingehen. Sie hatte mir das Kommen ja schließlich freigestellt.

Wer weiß, wie zickig die Lady sonst geworden wäre … Damit hätte die Sache für mich eigentlich erledigt sein können, aber statt dass der Keks gegessen war, musste ich den ganzen Tag an ihren Anruf denken, an ihre etwas heisere, für eine Frau erstaunlich dunkle und sehr erotische Stimme, und an ihre Einladung. Wenn mich nicht alles täuschte, wartete da ein Abenteuer auf mich. Auch wenn sie das so nicht gesagt hatte - das lag doch auf der Hand. Warum sollte ich das eigentlich nicht mitnehmen, dachte ich mir mehr und mehr? Auch devote Männer haben nichts gegen Vanilla Sex! Und Marina hatte sich mir ja regelrecht angeboten; wenigstens hatte ich es so empfunden. Warum sollte ich sie da nicht einfach beim Wort nehmen, sie vernaschen und wieder gehen? Machen wir es kurz; abends um acht stand ich pünktlich - nun ja, fast pünktlich -, vor der angegebenen Adresse, und ich hatte mich für das mysteriöse Rendezvous sogar extra schick gemacht. Ich klingelte, der Summer ging, ich betrat ein muffiges, dunkles Treppenhaus. Im zweiten Stock stand eine Tür auf, aber es war niemand zu sehen. "Komm nur rein!", hörte ich Marinas Stimme irgendwo aus der Wohnung. Zögernd folgte ich der Aufforderung. Sie saß im Wohnzimmer auf einem Sessel, einem richtig schönen altmodischen Ohrensessel, und erwartete mich. Ich war über meine Verwunderung, dass sie mich nicht an der Tür empfing, noch nicht hinweggekommen, da traf mich schon der zweite Schlag - ihre Kleidung.

Sie trug schwarze Netzstrümpfe mit Strapsen zu schicken Schnürstiefeletten, und aus der Tatsache, dass ich die Strapse sehen konnte, kann man bereits schließen, dass sie keinen langen Rock trug. Sie trug gar keinen Rock, sondern lediglich ein Korsett aus Leder, das allerdings ihre Brüste vollständig bedeckte. Allerdings, ich musste zweimal hinschauen, bis ich es endlich glaubte, ließ das Korsett ihre Muschi komplett frei, und ein Höschen trug sie nicht. Da zeigte mir eine Frau beim ersten Treffen ganz selbstbewusst ihre nackte Muschi! Eigentlich hätte mich das überheblich machen müssen, doch das Gegenteil war der Fall - ich wurde maßlos verlegen und unsicher. Noch dazu hatte sie die Haare zu einem strengen Knoten aufgesteckt und trug eine randlose Lesebrille, die ihr bis vorne auf die Nase gerutscht war. Sie wirkte damit ganz unzweifelhaft dominant. Es ließ sich gar nicht vermeiden, dass ihr Anblick mich erregte. Was mir vorher gefehlt hatte, das echte Interesse an der Stellung, für die ich ja offensichtlich ein Kandidat war, es überwältigte mich schlagartig. "Du weißt ja sicher", erklärte sie absolut ruhig, während ich noch mit meinem Schock über diese unerwartete Entwicklung kämpfte, "dass ich alle Kandidaten testen werden." Das hatte ich zwar nicht gewusst, aber da sie sich nun als offensichtlich dominante Frau herausstellte, war das ja eigentlich klar.

Mit dem Kopf deutete sie auf den niedrigen Tisch vor ihr, wo eine Karaffe mit einer gelblichen, leicht trüben Flüssigkeit stand, und ein Glas. "Beden dich", sagte Marina zu mir. Einen Platz hatte sie mir allerdings nicht angeboten. Ich fand die ganze Situation äußerst mysteriös, aber gerade das reizte mich daran. Ich nahm die Karaffe, goss etwas davon in ein Glas. Was mochte das wohl sein, diese Flüssigkeit? Ich war ziemlich misstrauisch. Als ich das Glas zum Mund führte, schnupperte ich zunächst einmal ganz vorsichtig daran. Es roch nach Zitrone, recht scharf sogar, und dann war da noch ein anderer Geruch, den ich nicht richtig definieren konnte, dazu war er zu schwach. Marina sah mich auffordernd an. Ich setzte das Glas an und nahm einen vorsichtigen Schluck. Ich hatte ja gedacht, ihr Test würde darin bestehen, dass sie mir etwas ganz Ekliges zu trinken gab, doch das Zeug schmeckte eigentlich ganz gut. Hätte ich raten sollen, hätte ich auf abgestandenes Wasser mit einem kräftigen Schuss Zitrone getippt, und ich mag sauer eigentlich ganz gerne. Zugegeben, irgendwo war da auch ein etwas brackiger, bitterer Geschmack dabei, den ich der Tatsache zuschob, dass das Wasser eben ein wenig abgestanden war. Also das würde definitiv nicht mein Lieblingsgetränk werden, aber so schlecht war es nun auch wieder nicht, wie ich fand. Ich nahm noch einen Schluck, und als Marina mich aufforderte, das Glas komplett zu leeren, tat ich genau das ebenfalls.

War das der Test gewesen? Na, der war ja leicht! Mit einem sehr zufriedenen und auch ein klein wenig überheblichen Grinsen stellte ich das Glas wieder auf den Tisch. Den hatte ich ja mit Leichtigkeit bestanden! Auch wenn Marina wie eine Domina aussah - sie hatte noch viel zu lernen, um eine zu sein. Mit solchen Tests konnte sie gar nichts herausfinden! Da musste sie sich schon ganz andere Dinge als Test überlegen. "Was glaubst du, was in der Karaffe ist?", fragte sie mich nun. Noch immer mein arrogantes Grinsen auf den Lippen, erwiderte ich: "Abgestandenes Wasser mit Zitrone." Nun grinste sie, und mir wurde es etwas unbehaglich zumute. "Wasser ist drin, ja, und Zitrone auch", erwiderte sie, "aber es gibt noch einen dritten Bestandteil, und den hast du offensichtlich nicht erraten." Ich spürte einen leichten Schwindel und ein Gefühl von Übelkeit im Magen. Offensichtlich hatte Marina als Domina doch mehr drauf, als ich ihr zugetraut hatte. Was hatte sie mir da bloß in die Karaffe getan? "Lass mich für Nachschub sorgen", meinte sie dann. Mit sehr eleganten Bewegungen stand sie auf und holte sich die Karaffe vom Tisch, die jetzt nicht einmal mehr ganz halb voll war. Dann nahm sie die Schenkel auseinander, klemmte die Karaffe dazwischen, direkt unter ihre Muschi - und pinkelte los. Auf einmal verstand ich. Der muffige Geruch und Geschmack, das hatte nicht daran gelegen, dass das Wasser abgestanden war, sondern daran, dass sie in die Karaffe hinein gepinkelt hatte! Sie hatte mir ihre Pisse zu trinken gegeben!

Ich hatte zwar schon von Natursektspielen gehört, aber noch nie hatte eine Frau von mir verlangt, ihren Natursekt zu trinken. Mir wurde ein bisschen schlecht. "Ich weiß, dass du devot bist", erklärte Marina ganz ruhig, "das hat man mir gesagt - du selbst machst ja auch keinen Hehl daraus. Und ich weiß auch, dass du eine neue Herrin suchst. Ich bin gerne bereit, dich als Sklave zu akzeptieren und deine Erziehung zu übernehmen. Allerdings ist bei mir nur noch eine Stelle als Natursekt Sklave frei. Und nachdem dir mein Natursekt ja offensichtlich geschmeckt hat, kannst du sie haben." Eigentlich hätte ich jetzt vielleicht schreiend weglaufen sollen, aber ich blieb wie angewurzelt stehen. In meinem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Da war die Übelkeit, und da war noch etwas anderes, ein Prickeln und Ziehen in meinem Bauch, und verwundert stellte ich fest, dass ich auf einmal total geil war. Hätte sie es irgendwie anders angefangen, vielleicht mich offen gefragt, ob ich mich als Toilettensklave zur Verfügung stelle, ich hätte abgelehnt. Aber nun, wo sie mich so hinterlistig zu meinem ersten Schluck Natursekt überredet hatte, stellte ich etwas ganz Merkwürdiges fest - es machte mich an! Ich hatte mich gleich doppelt getäuscht. Ich hatte sie für nicht dominant oder zumindest als Domina sehr unerfahren gehalten. Doch sie wusste offensichtlich ganz genau, wie sie mit mir umzugehen hatte, damit ich etwas akzeptierte, was ich normalerweise eigentlich nur weit von mir gewiesen hätte. Noch immer recht naiv, erklärte ich zunächst einmal meine Bereitschaft, bei ihr als NS Sklave anzufangen, und dachte mir dabei innerlich, ich könnte ja jederzeit wieder damit aufhören. Doch auch in dieser Einstellung täuschte mich, denn Marina hat mich sehr bald vollständig in ihren Bann geschlagen. Weit davon entfernt, meine Stelle als ihr Sklave wieder aufzugeben, bin ich mittlerweile wahrscheinlich sogar der hingebungsvollste ihrer Subs.