Auf dem Rastplatz

Wieder einmal ärgerte ich mich gewaltig darüber, dass wir Frauen eine so kleine Blase haben. Jetzt war ich gerade mal zwei Stunden unterwegs und hatte noch keine 200 Kilometer hinter mich gebracht von den insgesamt 600, die ich an diesem Tag zu bewältigen hatte, da musste ich schon das erste Mal aufs Klo. Ich hätte einfach den Kaffee vorher nicht trinken sollen. Aber wie hätte ich denn sonst ausreichend wach werden sollen für eine so anstrengende und lange Fahrt? Der Kaffee hatte mich auch tatsächlich in einen sehr aufmerksamen Zustand versetzt, so wie ich das gehofft hatte. Aber nun füllte er meine Blase, die schon seit fast 50 Kilometern am Drücken war, und wollte unbedingt wieder heraus.

Der nächste richtige Parkplatz mit einem Restaurant, wo ich mit einigermaßen Komfort aufs Klo hätte gehen können, war noch ganze 47 Kilometer entfernt. Das würde ich nie schaffen, vorher würde meine Blase platzen! Es half alles nichts, ich musste einfach auf den nächsten Parkplatz heraus fahren, der auf der Strecke lag. Zum Glück war es wenigstens ein Parkplatz mit WC, der mich schon zwei Kilometer später mit einem kleinen blauen Schild begrüßte. Das WC dort war sogar leer; es stand keine Schlange davor, so wie ich das eigentlich aus Erfahrung befürchtet hatte, sodass ich von einem Bein aufs andere trippelnd hätte warten müssen.

Aber schon als ich die Außentür vom Klohäuschen für die Frauen öffnete, wurde mir beinahe schlecht. Ein ganz durchdringender Geruch von Urin und Kacke lag in der Luft. So wie man es sonst nur vom Männerklo her kennt. Als ich dann die einzige Zelle mit ihrem metallenen Klo aufgemacht hatte, verging es mir völlig. Das Teil war vollgepisst und vollgekackt, dass es schon nicht mehr schön war. Nein, da würde ich mich ganz bestimmt nicht drauf setzen, auf dieses Klo. Da würde ich nicht mal meine Muschi im Stehen halb drüber hängen! Ich rannte hinaus, um mir irgendwo ein heimliches kleines Plätzchen zum Pissen zu suchen. Zum Glück war es ein Parkplatz mit einem winzigen Wäldchen neben dran. Das war zwar nicht groß, aber für meine Zwecke sollte es reichen.

Ich schlug mich hinein. Auch hier roch es nach Pisse; ich war ersichtlich nicht die erste, die zum Pissen die freie Natur vorzog. Deshalb ging ich noch ein Stückchen weiter, bis der Uringeruch verschwunden war. So kalt es auch war und so dringend ich auch pissen musste - das war es mir wirklich wert! Endlich hatte ich mein geheimes "Örtchen" gefunden, direkt hinter einem Busch. Schnell zog ich mir die Hose und die Unterhose herunter. Eiskalte Luft traf meinen Hintern und meine Muschi. Es war ja nun Winter, und wenn es bestimmt viel kältere Temperaturen gibt - ganz schön kalt war es trotzdem. Aber ins Höschen pissen wollte ich mir ja nun nicht! Ich hockte mich auf den Boden und ließ laufen. Das heißt, ich wollte pinkeln, aber im ersten Moment klappte das nicht so recht; die kalte Luft und die ungewohnte Haltung sorgten dafür, dass meine volle Blase zwar immer noch drückte, sich aber weigerte, etwas von ihrem Überfluss abzugeben.

Angestrengt dachte ich an fließendes Wasser, ein alter Trick, und dann klappte es endlich. Zuerst kamen nur ein paar Tröpfchen, aber dann zischte es richtig, so mächtig war der Strahl, der beim Strullern aus mir heraus schoss. Die warme Pisse strömte auf den kalten Boden, und ein wenig Dampf stieg auf. Sofort machte sich eine grenzenlose Erleichterung in mir breit, und die nahm konstant zu, mit jedem Tropfen, der sich auf den Waldboden ergoss. Auf einmal, ich war noch längst nicht mit dem Pinkeln fertig, hatte ich das etwas unheimliche Gefühl, beobachtet zu werden. Ihr wisst ja - irgendwie spürt man das, wenn einem jemand zuschaut, auch wenn man ihn gar nicht sehen kann. Zuerst erschrak ich ja ein bisschen, aber dann beruhigte ich mich wieder. Was sollte mir hier schon passieren? Ich war nur wenige Meter von dem Parkplatz entfernt, wo andere Leute waren. Notfalls musste ich nur um Hilfe rufen.

Ohne meinen Pinkelstrahl zu unterbrechen, hielt ich verstohlen Ausschau nach meinem heimlichen Zuschauer. Wenn ich mich richtig anstrengte, konnte ich in einiger Entfernung leicht links von mir etwas erkennen. Ja, das war ganz eindeutig eine blaue Jeans, und dazu eine dunkelgraue Winterjacke, ein Kopf mit einer Mütze, ebenfalls dunkelgrau. Es gab zwar einiges an Nadelhölzern, aber zumindest die Laubbäume und die Büsche hatten ja ihre Blätter längst verloren. Und wenn auch Jeansblau und Dunkelgrau nicht sehr auffällig sind in einer winterlichen Umgebung - wenigstens nicht in einer ohne Schnee -, wenn man wusste, wo man hinschauen musste, sah man es doch. Ja, jetzt bewegte sich an dieser Stelle etwas. Da stand tatsächlich jemand halb hinter etwas, was trotz Winter noch grün war, und höchstwahrscheinlich sah er ja zu mir herüber. Ob der wohl Spaß daran hatte, Frauen beim Pissen zu beobachten?

Das fand ich zwar jetzt ziemlich pervers, aber ausgeschlossen war es deshalb ja nun nicht. Lange würde der Typ allerdings nicht mehr was zum Kucken haben, denn mein gelber Strahl neigte sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Noch ein paar Tropfen, und er war versiegt. Nun hätte ich mich eigentlich gleich wieder anziehen und abhauen sollen. Aber irgendwie ärgerte mich das einerseits, dass mich da ein Spanner heimlich beim Pissen beobachtet hatte - und andererseits amüsierte es mich auch irgendwie. Ja, es machte mir Spaß. Ich konnte nur hoffen, er hatte ein Fernglas dabei! Nur dann hatte er ja richtig was zu sehen bekommen. Und nur dann würde er das voll genießen können, was ich jetzt vorhatte. Ich stand auf, ließ aber meine Hose in den Knien hängen. Dann drehte ich mich leicht nach links, schob mir eine Hand zwischen die Beine und begann, mich selbst zu befriedigen. Irgendwie muss es mich auch geil gemacht haben, den Spanner zu entdecken, denn ich war sehr schnell sehr feucht, und es dauerte nicht lange, bis ich mich zum Kommen gebracht hatte. Da hatte der Spanner richtig was zu beobachten!

Eine Weile behielt ich noch meine Hand auf meiner Muschi, die nass war von meiner Pisse und nass vom Mösensaft meiner Erregung, dann wischte ich mir schnell mit einem Papiertaschentuch durch den Schritt, und anschließend zog ich hastig meinen Slip und meine Hose wieder hoch. Es war doch wirklich verdammt kalt draußen!
Dann winkte ich einmal fröhlich in die Richtung, in der mein heimlicher Zuschauer stand, damit er auch wusste, ich hatte ihn entdeckt und ihm nicht zufällig, sondern absichtlich ein solches Schauspiel geboten, dann trapste ich grinsend zum Auto zurück. Und so hatte diese Pinkelpause auf dem Parkplatz neben der Autobahn mir dann gleich in doppelter Hinsicht große Erleichterung verschafft. Meine volle Blase war geleert, und meine Muschi war befriedigt.