Die Fremde in den Nahtstrümpfen

Für einen Liebhaber des Nylon Fetisch sind Nahtstrümpfe mit das Aufregendste, was er zu sehen bekommen kann. Zumindest gilt das für mich. Ich habe Nahtstrümpfe schon immer geliebt, seit ich das erste Mal meine Mutter in welchen gesehen habe. Dabei hat sie mir dann noch erzählt, wie sie sich kurz nach dem Krieg immer mit einem braunen Stift die Naht auf die nackten Beine gemalt hat, weil sie zwar auch in der amerikanisch besetzten Zone lebte, aber keinen amerikanischen GI als Freund hatte, der ihr echte Seidenstrümpfe hätte schenken können. Damals waren Strümpfe mit Naht total in.

Aber wann sieht man heutzutage schon noch mal Nahtstrümpfe? Die sind eigentlich seit Jahrzehnten komplett unmodern. Wenn ich da mal so zurückdenke an meine lange Laufbahn als Nylon Fetischist, da kann ich die Gelegenheiten an den Fingern einer Hand abzählen.

Wahrscheinlich ist das der Grund, warum mir jeder dieser Vorfälle noch so lebendig im Gedächtnis ist. Das gilt besonders für das eine Mal, als ich im Zug ... Aber nein, ich eile voraus. Ich sollte die Sache schon der Reihe nach erzählen.

Nicht nur die Nahtstrümpfe sind heute nahezu von der Bildfläche verschwunden, auch die Eisenbahnabteile von damals. Ihr wisst schon, diese kleinen Abteile mit den sechs Sitzplätzen, jeweils drei in einer Richtung, wo man sich immer gegenseitig anstarren musste ... Heute gibt es ja fast nur noch Großraumabteile.

Damals schlossen die Türen an den Zügen auch noch nicht automatisch. Man hatte manchmal richtig Mühe damit, sie zu öffnen. Auch die Frau, die in der Schlange auf dem Bahnsteig vor mir gestanden hatte, strengte sich gewaltig an. Sie hatte dem Zug am nächsten gestanden und war gleich zur Tür geeilt, sonst wäre ich natürlich Kavalier gewesen und hätte ihr die Tür geöffnet. Amüsiert betrachtete ich mir ihr Bemühen.

Endlich hatte sie es geschafft - und stieg in den Zug ein. Dabei sah ich endlich, was mir vorher so gar nicht aufgefallen war - sie hatte nicht nur extrem wohlgeformte Beine, sondern sie trug an denselben auch Nylons, Nylons aus einem sehr eleganten rauchigen Hellgrau, und zwar sogar echte Nahtstrümpfe!

Mein Interesse war geweckt. Rasch stieg ich hinter ihr ein und ging ihr nach, den Blick ständig auf diese exakt gerade Naht gerichtet. Ich stellte mir vor, wie sie morgens die Nylonstrümpfe angezogen und sich dabei Mühe gegeben hatte, die Naht so korrekt zu positionieren, und spürte eine gewisse Hitze in mir aufsteigen.

Sie schaute in alle Abteile, aber keines schien ihr so recht zu gefallen. Endlich öffnete sie doch eine Tür - und im Bruchteil einer Sekunde hatte ich mich entschlossen, ihr in dieses Abteil zu folgen, das, wie ich sah, leer gewesen war.

Sie hatte sich bereits gesetzt und die nylonbestrumpften Beine übereinander geschlagen, als ich hereinkam und meinen kleinen Reisekoffer in das Gepäcknetz oben wuchtete. Sie selbst hatte nur eine kleine Handtasche bei sich.

Sehr ungehalten, fast böse sah sie mich an. Wahrscheinlich hatte sie gehofft, das Abteil zumindest eine Zeitlang ganz für sich alleine zu haben, und da platzte ich hinein! Ganz betont schaute sie wieder weg, und als ich dann endlich auch Platz genommen hatte, ihr schräg gegenüber, auf dem mittleren Platz in einer Richtung, während sie auf dem Fensterplatz in der anderen saß, schlüpfte sie aus ihren hochhackigen Schuhen, und legte mit einem eleganten Schwung beide Beine auf den Platz direkt neben mir. So, als ob sie mir trotzig zeigen wollte, dass sie sich durch meine Anwesenheit ganz gewiss nicht stören ließ.

Sie wusste ja nicht, was sie mir damit antat! Wenn ihr diese Sexgeschichte am Lesen seid, weil ihr ebenfalls Nylons in jeder Form liebt, dann könnt ihr es euch sicher vorstellen, wie erregend das für mich war, dass ihre Füße und Unterschenkel in den Nylonstrümpfen direkt neben meinen Oberschenkeln ruhten!

Eigentlich hatte ich während der Fahrt ein Buch lesen wollen - aber das war unter diesen Umständen natürlich nicht mehr drin. Ihr glaubt gar nicht, wie groß die Versuchung war, einfach ein Stück zur Seite zu rücken, um ihren Beinen näher zu sein, oder die Hand auszustrecken, um das duftige Nylon zu berühren!

Ich war sogar, ich schäme mich, das heute zugeben zu müssen, aber ich war tatsächlich so dumm, genau diese Berührung bereits vorzubereiten; ich legte meine Hand auf meinen Oberschenkel, wo sie irgendwann ganz aus "Versehen" herunterrutschen konnte ...

Auf einmal riss ihre Stimme mich aus meiner Versunkenheit in ihre Nylons. "Was starren Sie mich so an?", fragte sie scharf. Ich war total erschrocken, aber so leicht lasse ich mich nun auch wieder nicht einschüchtern. Nun schaute ich ihr endlich ins Gesicht; ein ganz hübsches Gesicht, in dem jedoch die Augen böse funkelten. "Ich starre nicht sie an, sondern ihre Füße", entgegnete ich, nicht weniger scharf. "Und daran sind Sie selbst schuld, wenn Sie die neben mich legen!"

Auf einmal lachte sie. "Wenn ihnen meine Füße so gut gefallen, will ich Ihnen die mal ein wenig näher bringen", erklärte sie. Sie hatte noch nicht ausgesprochen, da hatte sie schon beide Füße gehoben und sie mir mitten auf den Schoß gepackt.

Was sich genau dort, unter ihren Füßen, bei mir tat, muss ich sicher nicht erst lange beschreiben. Ich saß da bewegungslos wie das Kaninchen vor einer Schlange. "Sie dürfen sie ruhig anfassen", forderte die fremde Lady mich auf.

Natürlich hätte ich mich das normalerweise nie getraut - aber wenn sie mich schon dazu aufforderte, konnte ich es ja auch machen! Ganz vorsichtig berührte ich mit den Fingerspitzen ihre Fußgelenke und ihren Spann, spürte das seidige Nylon wie eine Liebkosung.

Zuerst rührte sie sich kaum, aber dann bewegten sich ihre Zehen in dem durchsichtigen hellgrauen Nylon. Ich griff danach, massierte ihr die Zehen, bis sie ihre Füße weiter in meine Richtung schob und meine Hände automatisch bei ihren Sohlen und Fersen landeten. Schon bald hörte ich leise Seufzer von ihr, die nichts anderes ausdrücken konnten als Wohlbehagen.

Ja, und dann rutschte sie sogar auf ihrem Sitz noch ein Stückchen nach vorne, damit sie mir die Füße noch weiter auf den Schoß legen konnte, sodass sich meine Hände nun auf ihren Unterschenkeln befanden.

Allerdings war es ganz klar nicht ihre Absicht gewesen, dass ich nun ihre Waden streicheln sollte; vielmehr arbeitete sie so lange, bis ihre Zehen direkt auf meinem harten Schwanz gelandet waren. Dort ging sie mit den Füßen auf und ab; zuerst sachte, dann immer fester und schneller. Ich keuchte, hielt nur mühsam ein Stöhnen zurück.
Ich wollte sie eigentlich fragen, was sie da um Himmelswillen machte, aber es war alles zu viel für mich; das Nylon, und ihre Füße direkt an meinem Schwanz. Lange dauerte es nicht, bis mir etwas ganz Peinliches zustieß, was mir seit meiner Teenagerzeit nicht mehr passiert war - ich kam, in meine Hose. Und zwar gerade, als der Zug in den nächsten Bahnhof einfuhr.

Kurz bevor er hielt, nahm meine Unbekannte mit den Nahtstrümpfen ihre Füße von meinem Schoß, schlüpfte zurück in ihre Schuhe, griff sich Mantel und Handtasche und eilte hinaus. Noch einmal konnte ich die Naht ihrer Strümpfe bewundern, als sie draußen am Bahnsteig an meinem Fenster vorbeiging. Seltsam nur, dass die Naht auf einmal ganz schief saß. Da hatte ich wohl mit meinen Händen etwas durcheinander gebracht. Aber im Vergleich zu dem, was sie mit ihren Füßen bei mir durcheinandergebracht hatte, war das gar nichts!