Die SM Party

Eigentlich kann ich mit BDSM nur wenig anfangen. Wenigstens galt das bisher für mich. Natürlich wusste ich ganz grob und ansatzweise, was das ist, der Sadomaso Sex, und bis zu einem gewissen Grad fand ich das auch faszinierend. Nur war das eben einfach nichts für mich. So dachte ich wenigstens. Bis mich mein Freund Rainer mitgenommen hat auf eine BDSM Party.

Rainer ist dominant, er fährt total auf BDSM ab, und er macht auch gar keinen Hehl daraus. Da, wo andere es schamhaft verschweigen, dass sie etwas mit SM zu tun haben, da gehört Rainer eher zu den Leuten, die das jedem auf die Nase binden, dass sie die Sadomaso Erotik bevorzugen, und zwar ob er es hören will oder nicht. Ich weiß nicht, was Rainer bei mir gespürt hat; jedenfalls hatte er schon eine ganze Weile lang immer wieder versucht, mich zu BDSM zu bekehren. Er sprach von meiner unentdeckten devoten Seite und bot mir an, mir zu helfen, die endlich auszuleben. Das ging mir ziemlich auf die Nerven. Ich finde einfach, Sex sollte unter Freunden nur dann ein Thema sein, wenn beide darüber sprechen wollen. Aber niemand hört gerne am laufenden Band Predigten über Sex. Schon gar nicht über Sadomaso Sex.

Als Rainer mich fragte, ob ich nicht mal auf eine SM und Fetisch Party mitkommen wollte, hatte es zwei Gründe, warum ich zugesagt habe. Zum einen spürte ich natürlich schon ein gewisses Interesse an bizarrer Erotik; so geht es wohl jedem. Die Gelegenheit, mir das mal näher anzusehen, wollte ich mir nicht entgehen lassen. Und zum zweiten hatte ich es wirklich satt, dass mich Rainer ständig für einen verhinderten Sklaven hielt. Ich hoffte, es ihm bei dieser Gelegenheit endgültig beweisen zu können, dass ich kein Sklave war, und anschließend vielleicht Ruhe vor weiteren Predigten zu haben. Natürlich bestand Rainer darauf, dass ich mich für die Fetisch Party auch so richtig SM-mäßig anzog. Ich besitze eine schwarze Lederhose, und die fand er auch ganz okay. Darüber hatte ich eigentlich einfach nur ein schwarzes T-Shirt anziehen wollen, aber das verbot er mir dann schlichtweg, weil es zu sehr Straßenkleidung war.

Und Straßenkleidung, so lernte ich bei dieser Gelegenheit, ist auf SM Partys tabu, denn da herrscht ein strenger Dresscode. Stattdessen wollte er mich in etwas zwängen, das aussah wie ein paar Lederstreifen mit Nieten irgendwie zusammengenäht. Einen Harness nannte er das. Dazu sollte ich noch ein ledernes Halsband tragen. Den Harness akzeptierte ich, das Halsband lehnte ich ab. Das ging mir dann doch etwas zu weit. Als wir gegen zehn Uhr abends auf der SM Party eintrafen, war die in vollem Gang. Ich hatte schon befürchtet gehabt, wir seien zu spät, aber Rainer hatte mir erklärt, dass die Sadomasos eigentlich erst um zehn so richtig anfangen zu feiern. Rainer kannte jede Menge Leute im Raum. Mich im Schlepptau, machte er die Runde, begrüßte die alle und stellte mich ihnen vor.
Ich langweilte mich schon beinahe ein wenig, da trafen wir endlich auf eine Frau, die mir arg gut gefiel. Sie hatte ein Korsett aus schwarzem Leder an, dazu Strapse und Nylons und hohe Stiefel, die ihr bis übers Knie gingen.

Sie musterte mich, dass mir unter ihrem Blick ganz anders wurde, nachdem mich Rainer auch ihr vorgestellt hatte. Dann sagte sie auf einmal, aber nicht zu mir, sondern zu Rainer: "Dein Freund wäre perfekt für meine kleine Performance nachher. Meinst du, er wäre bereit dazu mitzumachen? Dann muss ich mir niemanden unter den Zuschauern suchen." Ich entnahm ihren Worten, dass sie keinen festen Partner hatte; was mich freute; da konnte ich mir dann Chancen bei ihr ausrechnen. Aber dass sie über mich mit Rainer sprach, statt direkt mit mir zu reden, das ärgerte mich schon ein wenig. Und dann sagte Rainer auch noch: "Warum nicht? Es wird ihm bestimmt gefallen!" Die Lady im Korsett lachte, und dann nahm sie mich bei der Hand und zog mich fort. Ich protestierte. Da drehte sie sich herum, sah mich sehr herrisch an und sagte: "Wirst du wohl mitkommen, ohne Aufstand zu machen?" Heiße Scham erfüllte mich, da so vor allen Leuten heruntergeputzt zu werden. Gleichzeitig allerdings kribbelte es in meinem Bauch; und in meiner Hose ... Was ich mir gar nicht erklären konnte.

Ich wollte eine Fortsetzung der Szene unbedingt vermeiden - und ging mit. Sehr schnell waren wir bei einer kleinen Bühne angekommen. Dort kündigte jemand gerade "Mistress Corinna" an. Und schon stieg meine Begleiterin die Stufen hoch und zog mich hinter sich her, bis wir beide auf der Bühne standen und alles klatschte. Himmel, war mir das peinlich! Am liebsten hätte ich mich in einem Mauseloch verkrochen! Ich verfluchte mich selbst dafür, so trottelig mitgekommen zu sein. Jetzt war es zu spät, noch umzukehren; wäre ich jetzt abgehauen, wäre das noch viel peinlicher geworden, und ich fühlte mich schon gedemütigt genug. Das wurde aber noch viel schlimmer, als meine Begleiterin - Mistress Corinna - auf einen Haufen Seile zuschritt, die auf der Bühne in einer Ecke lagen, einige davon holte, mir die Arme auf den Rücken bog und sie damit fesselte.

Als nächstes schlang sie ein Seil um meine Fußgelenke, dessen Ende sie an meinen gefesselten Handgelenken befestigte. Derart in meiner Bewegungsfähigkeit behindert, musste ich ihr nun zu einem großen schräggestellten Kreuz folgen, das in der Mitte der Bühne aufgestellt war. Mir war ganz heiß vor Scham, als ich da meine Trippelschrittchen machte. An dem Kreuz angekommen, löste sie die Bondage Seile wieder. Ich war schon total erleichtert - doch stattdessen fesselte sie nun meine Gliedmaßen an die vier Enden des Kreuzes! Zum Glück stand ich nun wenigstens mit dem Gesicht nach hinten, sodass ich nicht in die Menge blicken musste, und die Leute mein schamrotes Gesicht nicht sehen konnten! Mistress Corinna griff mir um die Hüften herum und öffnete meine Lederhose. Ich erschrak. Hoffentlich war meine Unterhose auch ordentlich; ich hatte ja schließlich nicht damit gerechnet, die hier öffentlich vorzeigen zu müssen!

Ganz herunterziehen konnte sie die nicht, denn meine Beine waren ja gespreizt, aber sie zog meine Hose herab bis fast auf die Knie. Auch um meine Unterhose hätte ich mir keine Sorgen machen müssen, denn die wurde gleich mit herabgezogen. Dann geschah einen Augenblick lang nichts - und anschließend traf etwas wie brennendes Feuer meinen Arsch! Ich schrie auf. Mistress Corinna, die hinter mir gestanden hatte, stellte sich neben mich, strich mir beinahe zärtlich durchs Haare und meinte: "Aber, aber - du willst dich doch hier nicht als Weichei blamieren, oder? Versuch einfach mal, die Auspeitschung zu verkraften, ohne einen Ton von dir zu geben!" Okay - ich würde es versuchen. Alleine schon, damit man mich nicht noch mehr auslachte als ohnehin schon. Und es gelang mir auch. Allerdings liefen mir am Schluss vor Schmerz die Tränen über die Wangen.

So schlimm ich die Behandlung jedoch auch fand - meinem Schwanz machte die gar nichts aus. Der war ganz hart und zuckte munter vor sich hin. Und als Mistress Corinna nachher meine Fesseln wieder löste und mir vor allen Leuten einen Zungenkuss gab, bekam ich eine erste Ahnung davon, was es wirklich bedeutet, ein Sklave zu sein. Und dieser Gedanke gefiel mir gar nicht mal so schlecht ...