Die neuen Stiefel

Was macht man, wenn man unheimlich auf Fußfetisch steht, die eigene Freundin davon aber so gar nichts davon wissen will? Ich weiß ja nicht, was andere Leute in einer solchen Situation empfehlen - aber ich habe da so meinen ganz persönlichen Trick drauf, den ich mir mühsam ausgetüftelt habe. Und der auch funktioniert hat, um das gleich vorweg zu nehmen.

Ihr wisst ja - Frauen haben oft zu Schuhen ein ziemlich gespaltenes Verhältnis. Auf der einen Seite lieben sie Schuhe und bekommen davon nie genug. Auch vier Paar schwarze Pumps, drei Paar rote Sandaletten und fünf Paar unterschiedliche Stiefel sind ihnen nicht genug. Sie zwängen ihre Füße auch in Schuhe, die ihnen zu klein sind oder gar nicht richtig passen, nur weil sie glauben, dass die Schuhe schick sind. Auf der anderen Seite aber darf man ihnen als Mann bloß nicht mit etwas so Unanständigem wie Schuhfetisch kommen. Wenn schon Schuhfetisch, dann nur auf Seiten der Frauen. Und da auch nur als Vorwand, sich immer neue Schuhe kaufen zu können, und keineswegs etwa aus erotischen Gründen.

Und Fußfetisch, da heißt es nun erst recht igitt. Die meisten Frauen finden ihre Füße hässlich. Was leider bei vielen Frauen auch zutrifft; aber es gibt genügend Frauen, die richtig schöne Füße haben, und meine Freundin gehört dazu. Außerdem haben Frauen oft Angst, dass ihre Füße riechen könnten. Wenn die wüssten, wie geil ein echter Fußfetischist gerade diesen Fußgeruch findet! Aber versucht ihnen das mal zu erklären! Irgendwo ist da eine Hemmschwelle, die dazu führt, dass Frauenfüße bei der Erotik einfach keine Rolle spielen dürfen.

Aber ich habe meine Freundin da sozusagen mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Angefangen hat alles damit, dass ich mit ihr Schuhe kaufen gegangen bin. Natürlich hat sie sich gleich ein Paar zur Anprobe ausgesucht, bei dem mir die Füße schon vom Anschauen wehgetan haben. Es waren richtig tolle Stiefel, das muss ich sagen, aber sie liefen vorne spitz zu und hatten auch noch ganz unmöglich hohe Absätze. Nichts gegen High Heels; die liebe ich ebenso wie die meisten anderen Männer. Solange ich selbst darin nicht herumlaufen muss wenigstens ...

Meine Freundin hatte zuerst einmal total vergessen, dass man für schicke Schuhe nicht unbedingt Sportsocken anzieht, so wie sie es gemacht hatte. Ich konnte nur staunen, dass sie nicht daran gedacht hatte, dass man zum Schuhkauf Nylons anzieht, wo sie sich doch so oft in Schuhgeschäften herumtreibt! Jedenfalls musste sie im Geschäft nicht nur ihre robusten Boots ausziehen, sondern auch ihre Socken, und dann bekam sie von der Verkäuferin ein paar Nylonstrümpfe, richtige Kniestrümpfe aus Nylon, und die musste sie anziehen, bevor sie in die Stiefel hineinschlüpfen durfte. Ich merkte gleich, dass ihr die Stiefel eigentlich ein bisschen eng waren. Sie verzog ein bisschen das Gesicht, als sie probeweise damit herumlief.

Genau darauf hatte ich auch gehofft. Nun hätte man die Stiefel ja einfach eine Nummer größer nehmen können - aber da sind Frauen eigen; von ihrer Schuhgröße weichen sie nicht ab. Meine Freundin hat 38 und ist ganz stolz auf ihre kleinen Füße. Als sie mich fragend anschaute und wissen wollte, was ich denn von diesen Stiefeln hielt, habe ich ihr sehr zugeredet und vorgeschlagen, dass sie die sogar gleich anbehält. Sie trug Jeans - dazu passen ja auch Stiefel. Die Nylons, die Probierstrümpfe, durfte sie sowieso behalten, da ließ sich das gut machen. Also kaufte ich ihr die Stiefel und bekam in einer Tüte ihre alten Boots und ihre Socken in die Hand gedrückt.

Ja, und dann hetzte ich meine Freundin quer durch die Stadt, auf der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken für ihre Familie und für meine und für ein paar gute Freunde. Anfangs hielt sie tapfer durch, aber irgendwann fing sie an, ein klein wenig zu humpeln, und das Humpeln wurde immer schlimmer. Ich musste mich zusammenreißen, nicht zu grinsen. Soweit war alles nach Plan gelaufen. Natürlich war meine Freundin zu stolz, etwas zu sagen. Vor allem hatte sie sich noch kurz zuvor beschwert, dass ich keinerlei Anstalten machte, mit ihr die Weihnachtseinkäufe zu machen. Da konnte sie sich wohl kaum weigern, wenn ich genau dazu jetzt doch bereit war.

Nach etwa drei Stunden ging sie wohl zumindest im übertragenen Sinne echt am Stock. Den hätte sie bei ihrem Hinken auch wirklich gut gebrauchen können! Nun hatte ich endlich ein Einsehen und schlug ihr vor, wieder nach Hause zu fahren. Sie stimmte so erleichtert zu, dass ich mir dann doch ein Grinsen nicht verkneifen konnte. Zuhause lief alles weiter nach Plan. Sie hinkte zur Tür herein, ins Wohnzimmer, und warf sich auf einen Sessel, streckte sozusagen alle Viere von sich. Zumindest aber ihre Füße. Nun hieß es für mich, schnell sein.

In Windeseile kniete ich, selbst noch in Wintermantel, Schal und Schuhen, vor dem Sessel und half ihr dabei, die neuen Stiefel wieder auszuziehen. Als ich den Reißverschluss geöffnet hatte und ihr das lederne Schuhwerk von den Füßen streifte, strömte sie einen ziemlich scharfen Duft aus; eine Mischung aus neuem Leder und dem Fußgeruch von verschwitzten Füßen. Sie war aber so fertig, dass ihr das ausnahmsweise mal gar nichts ausmachte. Ich erwies mich ganz als Kavalier, nahm ihre Füße, noch in den Nylons, in meinen Schoß und begann, sie sehr zärtlich zu massieren. Sie stöhnte vor Wonne. Das ist es ja, was ich ihr schon oft gesagt hatte, wenn ich sie mal wieder in Richtung Fußfetisch und Fußerotik anstupste, dass so eine Fußmassage auch für sie etwas Angenehmes sei.

Aber es brauchte dann schon einen halben Nachmittag Herumlaufen in zu kleinen und neuen Schuhen, damit sie es mir endlich mal erlaubte, ihr die Füße zu massieren! Nun, wo es endlich mal so weit war, genoss ich das natürlich in vollen Zügen. Meine Finger waren überall. An ihrem Hacken, an ihrem Spann, an der Fußsohle, an den Zehen. Ich knetete alles gründlich durch, und es schien ihr sehr gut zu tun. Soweit war mir wirklich gelungen, was ich mir erhofft hatte. Aber das, was dann geschah, hätte ich mir wirklich in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können! Nach einer Weile, als es meiner Freundin wieder besser ging und ihre Füße sie wohl nicht mehr so arg schmerzten, zappelte sie richtig mit den Füßen auf meinem Schoß herum. Es war nicht so, dass ich das Gefühl hatte, sie will fort, deshalb machte ich mit der Massage einfach weiter.

Bis sie dann mit ihrem hin und her Rutschen auf einmal mit dem Fuß zwischen meine Beine vordrang - und dabei mit den Fußballen meinen Schwanz massierte! Der brauchte diese Massage gar nicht, um zu stehen; das hatte er vorher schon getan. Aber recht war es mir natürlich trotzdem; nur zu recht sogar! Meine Freundin hatte ihren Spaß an diesem Footjob, während ich noch voll angezogen war. Noch mehr Spaß hatte sie, als es mich plötzlich total mitriss und ich kam - in meine Jeans. Seitdem hat sie auf einmal ihre Vorliebe für die Fußerotik entdeckt. Man muss einfach nur wissen, wie man es anfängt, dann bekommt man genau das, was man will!