Strafzettel

Ich hatte schon gedacht, ich hätte es geschafft und sei unentdeckt geblieben. Ich war auf den Waldparkplatz gefahren, auf dem neuerdings das Parken verboten war, hatte aber beim Aussteigen niemanden gesehen, der das missbilligend hätte zur Kenntnis nehmen können, dass ich gegen dieses Verbot einfach ganz frech verstieß. Doch ich hatte mein Auto noch nicht einmal abgeschlossen, da geschah es schon. Sozusagen mit quietschenden Reifen, dass der lose Dreck auf dem Parkplatz nur so spritzte, kam ein weiteres Fahrzeug angebraust. Der Fahrer machte sich nicht einmal die Mühe, richtig zu parken; er riss gleich die Tür auf. Mit schnellen Schritten kam er zu mir. Ich betrachtete ihn, und hatte bereits ein etwas mulmiges Gefühl. Er wirkte auch nicht gerade freundlich. Zu diesem Eindruck trug einmal seine Kleidung bei. Er hatte eine Cargohose an, deren Taschen gewaltig ausgebeult waren. Was zum Teufel hatte er denn da alles drin?

Oben gehalten wurde die Hose von einem breiten ledernen Gürtel mit einer großen silbernen Schnalle. Darüber hatte der Kerl ein T-Shirt an und eine Lederjacke, die sich an seinen Schultern und Oberarmen sichtlich ausbeulte. Er musste verdammt viele Muskeln haben und ziemlich stark sein, überlegte ich mir. Auch sein Gesicht sah nicht so aus, als wolle er hier mit mir nur ein kleines Pläuschchen halten. Sein energisches Kinn war vorgestreckt, seine Lippen fest zusammengepresst, auf seiner Stirn stand eine steile Falte, und seine blauen Augen wirkten kalt. Die Händen in die Hosentaschen gesteckt, blieb er neben mir stehen. "Können Sie mir vielleicht mal erklären, was Sie hier machen?", fragte er mich barsch. "Können Sie nicht lesen? Das Parken ist hier verboten!" Obwohl ich mir eigentlich schon dachte, es würde nichts nutzen, versuchte ich dennoch, meinen weiblichen Charme einzusetzen. Ich klimperte mit meinen langen Wimpern und schob meinen ohnehin recht kurzen Rock mit der Hand noch ein wenig hoch, damit man noch mehr von meinen wegen der Hitze nackten Schenkeln sehen konnte. Außerdem machte ich den Rücken gerade, dass meine zwar kleinen, aber festen Brüste sich besser unter dem dünnen Stoff herausdrückten.

Wie ich das erwartet hatte, verbesserte sich seine Laune dadurch nicht. Er schien im Gegenteil nur noch grimmiger zu werden. "Typisch!", zischte er böse. "Sie glauben wohl, für Sie gelten andere Regeln als für andere Leute? Was wollen Sie denn im Wald - Beeren pflücken?" Als er sarkastisch wurde, klang seine Stimme noch schärfer. So langsam wurde ich bockig. Ich hätte es ja gerne im Guten mit ihm versucht, aber da war wohl nichts zu machen. Also musste ich andere Saiten aufziehen. Okay, gut - ich hatte hier geparkt, wo ich eigentlich nicht parken durfte. Aber was ging das denn ihn an? War er etwa eine Amtsperson? Und was ging es ihn vor allem an, was ich hier im Wald machte? "Haben Sie hier überhaupt was zu sagen?", erwiderte ich schnippisch. "Zeigen Sie mir doch mal Ihren Ausweis!" Der Typ reagierte darauf gar nicht. Stattdessen nahm er einfach die Beine noch ein Stück weiter auseinander. Wenn er so breitbeinig dastand, wirkte er wie ein Held aus einem Western; es fehlten bloß noch die Cowboystiefel. Obwohl es ihn kleiner machte, die Füße so weit auseinander zu haben, war er noch immer wesentlich größer als ich. Und ich hatte auf einmal ein ganz merkwürdiges Gefühl.

Was, wenn der Kerl gar nicht hier war, um gegen unbefugt geparkte Autos vorzugehen, sondern wenn der mir etwas tun wollte? Am besten war es, ich machte mich so schnell wie möglich wieder vom Acker! Zum Glück hatte ich das Auto ja noch nicht abgeschlossen. Möglichst unauffällig machte ich einen Schritt rückwärts und tastete mit der Hand nach dem Griff der Fahrertür. Wenn es mir gelang, ganz schnell einzusteigen und die Türen zu verschließen, dann war ich sicher. Bis er sich von seinem Staunen erholt hatte, hatte ich den Schlüssel in der Zündung, den Wagen angelassen und war auf dem Weg nach Hause. Doch da hatte ich die Rechnung ohne ihn gemacht. "Nicht so flott, mein Fräulein", sagte er spöttisch, griff nach meinem Arm und zog mich vom Auto weg. Nun bekam ich langsam wirklich Angst. Ich konnte die Gefahr regelrecht riechen! "Du wirst mir jetzt deine Papiere zeigen, dann bekommst du einen Strafzettel, und anschließend darfst du wieder nach Hause", erklärte er bestimmt. Wieso duzte der Typ mich auf einmal? Und Papiere - welche Papiere? Die hatte ich doch glatt vorhin zuhause liegen lassen! Das passiert mir sehr oft. Nur hatte man mich dabei bisher noch nie erwischt. Oh je, das würde ordentlich Ärger geben!

Stammelnd gestand ich es ihm. "So, so", machte er gedehnt. "Verboten parken, und dann noch keine Papiere dabei - dann werde ich dich wohl zur Polizei bringen müssen!" Das Herz rutschte mir in die Hose. Nein, ich wollte auf gar keinen Fall zur Polizei! Da würde ich doch nichts als Scherereien bekommen! Flehend sah ich ihn an. "Können - können wir uns nicht irgendwie anders einigen?", fragte ich ganz leise und bittend. Sein Griff blieb fest - aber immerhin lächelte er jetzt; das erste Mal. Oder war es eher ein Grinsen? "Ich könnte mich natürlich auch überreden lassen, dich auf andere Weise zu bestrafen", meinte er spöttisch. Ich überlegte überhaupt nicht lange. Alles, wirklich alles war besser, als zur Polizei geführt zu werden! Kaum hatte ich zustimmend genickt, hatte der große, starke Typ mich schon gepackt, mich umgedreht und über die Motorhaube meines Autos gepackt. Dort lag ich lang hingestreckt wie Strandgut. Mit der einen Hand auf meinem Rücken hielt er mich unten, mit der anderen zerrte er an meinem Rock, bis der um meine Taille lag. Wie peinlich - da streckte ich ihm doch glatt vollkommen unfreiwillig meinen nackten Arsch hin! Und mit nackt meine ich wirklich nackt; wegen der Hitze hatte ich nicht nur auf Strümpfe verzichtet, sondern auch auf ein Höschen. Ich schämte mich so! Das lenkte mich so sehr ab, dass ich mich nicht einmal fragte, was der Typ eigentlich vorhatte.

Dann war auch schon mit lautem Klatschen seine Hand auf meinem nackten Hintern gelandet. "Au!", schrie ich empört auf, doch das beeindruckte ihn überhaupt nicht; er machte gleich weiter. Immer abwechselnd links und rechts schlug er zu, und es tat verdammt weh, denn er war wirklich unheimlich stark! Ich jammerte und zeterte, ich versuchte mich, den Hieben zu entziehen, doch er hielt mich fest. Und dann hörte ich ein surrendes Ratschen von Leder, ein metallisches Klirren - und auf einmal traf etwas meinen Arsch, das tat noch viel mehr weh als seine Hand. Es musste sein Ledergürtel sein, mit dem er mich jetzt vertrimmte; den hatte er aus den Gürtelschlaufen gezogen. Zum Glück war es wenigstens nicht die Schnalle! Es war alles so schrecklich, dass mir schon bald die Tränen über die Wangen liefen und ich nur deshalb nicht mehr schrie, weil ich heiser war. Endlich endete die schreckliche Qual, und kurz darauf ließ er mich los. Erschöpft blieb ich noch einen kurzen Augenblick über der Motorhaube liegen, um mich ein wenig zu erholen, dann richtete ich mich mühsam auf. "Du liebe Güte, heute hast du aber fest zugeschlagen!", jammerte ich und rieb mir meinen nackten Arsch, der sich ganz heiß anfühlte. Lars lachte. "Sonst machen die Rollenspiele doch keinen Spaß, wenn man alles nicht ernst nimmt", meinte er süffisant und versetzte mir noch einen letzten, schallenden Hieb auf meinen Po, bevor ich mich dann endlich ins Auto setzen durfte (wobei das Sitzen nach einem Spanking überhaupt keinen Spaß macht, lasst euch das gesagt sein! - und nach Hause fahren.

Wo er direkt hinter mir parkte, und als ich ausstieg, mich in die Arme nahm und auf offener Straße abknutschte. Ich wusste ganz genau, was jetzt passieren würde, wenn wir zurück in unsere Wohnung kamen; denn solche erotischen Rollenspiele wie vorhin auf dem Waldparkplatz, die machen uns immer beide ganz heiß!